Szenisch Musikalische Lesung. 

"Immerwieder DU"-

DIE VERBRIEFTE LIEBE  zwischen R M Rilke und Lou A Salome. 

Gesungen und gespielt von Mayjia Gille, Arthur Oppenländer und musikalisch begleitet von EISVOGEL .

Dauer: 70 Minuten. 

( Referenzen: u.a. Literaturfestival Bad Orb, Gohliser Schlösschen Leipzig etc,..)

 

 

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Halte nichts zurück ( nach: Herr es ist Zeit. Text: R M Rilke / Mayjia Gille / Musik: Mayjia Gille
Mayjia & Eisvogel
01 Halte nichts zurück 110918.mp3
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Biographie:

 Die Bandleaderin und Sängerin der Band „EISVOGEL“  wuchs in Berlin Kreuzberg und Leipzig auf und kam über München und Heidelberg  nach Leipzig  und ist vielseitig in mehreren Kunstsparten erfolgreich. 

Die Musikerin, Schauspielerin, Lyrikerin, Malerin und Tänzerin (Latinzumba, Rockabilly, Tanztheater, Modern Dance)  ist als Sängerin und Songwriterin besonders im Pop- Chansonbereich und Rock´n Roll zu hause. 
Seit 2001  vertont sie zu dem  Poesie zeitgenössischer Lyriker und  Gedichte  von Rainer Maria Rilke. 
Auch ihre elektrolastig orientierte Leidenschaft hinterlässt im musikalische Spuren, was man in Remixen unter „ELEKTROLUXUS“ hören kann.

 

Hintergründiges


 

 

 "Eisvogel fliegt!!" (  LVZ)

 

"Mayjia Gille  verwandelt  Rilke in Musik " ( SCHALL MUSIK MAGAZIN) 


Sie ist Schauspielerin, Sängerin, Moderatorin, Regisseurin. Mayjia Gille *1982 heißt als Musikerin seit einiger Zeit "Eisvogel". So wie Leipzigs beliebtester Vogel.

Und mit EISVOGEL  scheint die Leipzigerin jenen Ton gefunden zu haben, in dem sie sich wie zu Hause fühlt. Und in dem hörbar wird, was für eine Stimme sie eigentlich hat.

 

Und ganz bestimmt ist es kein Zufall, wenn man sich dann und wann an Tamara Danz erinnert fühlt. Denn hier singt sich eine Frau frei, die voller Emotionen ist. Und die sie auch rüberbringt.

 

Möglich, dass auch  Arto Mäkelä schuld daran ist, dass hier auf einmal noch viel mehr passiert. als bei allen vorhergehenden Projekten mit Jazzbesetzung von Maja Gille. Er spielt nicht nur die Gitarre, er ist auch für gemeinsame Arrangements mitveranwortlich, das, was viele Musiker beim Begleiten meist vergessen. Denn Musik braucht Räume, Klang- und Bildräume. Die musikalische Verbindung zwischen der Sängerin und ihrem Ausnahmegitarristen Arto Mäkeleä: Einfühlsam, emotional, duettartig und kontrastreich. In allen Genres fest fundiert, kreieren die Musiker gemeinsam präsent, präzise und mit großer stilistischer Sicherheit country-orientierte Rhythmik, balladeske Sounds und blumig bis herben meist deutschen Poprock. 

 

Das Leipziger Bandprojekt „Eisvogel“ zeigt sich also nun von hochkreativer Soundseite.

Hörbar auf ihrem Album „Luxusnacht“, das bei Löwenzahn erschienen ist.

 

EISVOGEL (  die Künstlerin  Mayjia Gille, übrigens Tochter des Leipziger Künstlers Sighard Gille) weiß Eigensinn und Lyrik zu schätzen. Große Texte. Vielschichtig und poetisch komponiert.

Überraschend: ihre  Art, Rilke -Gedichten eine musikalische Krone aufzusetzen.

 

Zugleich eindringlich und äußerst außergewöhnlich kommt Ihre Stimme sinnlich, ausdrucksstark und theatral zur Geltung.

Mal eins mit sich und der Melancholie, dann wieder erklingt die Sängerin neugierig in guter Laune.“

 

Ist alles gesagt?

Nicht wirklich. Die Liebe zu Rilkes Gedichten hat Mayjia schon vorher oft genug geäußert. In ihren Lyrikprogrammen hat der Dichter einen festen Platz. Aber auf die Idee, Rilkes Gedichte in Lieder zu verwandeln, muss man erst mal kommen.

 

Etwa dieses „ Herr, es ist Zeit …“, das schon als Gedicht funktioniert. Unvorstellbar, da noch mehr draufzupacken.

Und dann singt es Mayjia.

Und es ist ein Lied, das den Abschied regelrecht greifbar macht.

 

Deswegen auch dieser Gedanke an Tamara Danz. Und vielleicht noch eine ganze Reihe Sängerinnen aus dem Osten, die immer bewiesen haben, dass gute Songs immer auch gute Gedichte sind. Und gute Gedichte mit den richtigen, den einfühlsamen Arrangements auch gute Songs, die unter die Haut gehen. Die tiefer gehen, als man das für gewöhnlich im Stau im Radio aushält. Obwohl … selbst das ist vorstellbar. Denn Maja schafft es, nah und präsent zu sein. So dicht dran wie im Video zu „Nur so“. 

 

Schall Magazin / LVZ